Liebe Vegetarier und Gleichgesinnte,
nach der Busfahrt von Bariloche nach Cordoba sind wir endlich im Sommer von Suedamerika angekommen. Am Morgen begruesste uns die Sonne mit angenehmen Temperaturen (nun ja es war eigentlich zu heiss).
Am erste Tag in Cordoba waren wir etwas in der Stadt unterwegs und das Zentrum bestaunen. Unsere weissen Beine haben dank Sonnencreme keinen Sonnenbrand davongetragen, lediglich die Fuesse waren die Flip-Flops nicht mehr gewoehnt und so gab es Blasen am grossen Zeh:-)
Am naechsten Tag sind wir mit einem Minibus in eine kleine Stadt (Alta Gracia) ca. 30 Minuten ausserhalb von Cordoba gefahren. Dort besuchten wir bei extremer Hitze das Museo Ernesto "Che" Guevara. In dem Haus wuchs der kleine Ernesto auf und hat seine Jugend dort verbracht. Er hatte Asthma und seine Eltern sind in diese trockene Gegend gezogen. Ernesto verbrachte wohl viel Zeit mit Lesen und war seinem Alter stets voraus. Mit dem Besuch im Museum haben wir quasi das Ziel der Reise erreicht die verbleibenden Tage bis zur Ruckreise verwenden wir zum ausspannen unserer anstrengenden Reise :-)
Zur Belohnung gab es am Abend mal wieder Fleisch (all you can eat) und wir konnten auf einem Platz zusehen wie die Argentinier ihren Tango zelebrieren. - Sehr schoen, wenn man's kann.
Nach einem Medizinischen-Check (Zehen sauber, Achseln ohne Pilze?) durften wir zur Abkuehlung in einen OpenAir-Pool zwischen den Hochhaeuser in Cordoba. Die Fahrt von Cordoba nach Buenos Aires (BA) mit dem Bus startete mit etwas Verspaetung, da wir unseren eigenlichen Bus verpasst haben (es war NICHT unsere schuld!).
Die Hauptstadt Argentiniens BA hat mehr als 10 Millionen Einwohner und ist bekannt fuer Fussball, Steak und Tango.
Daher waren wir auch in La Boca (Stadtteil) und haben das Stadion der Boca Juniors besichtigt. Hier hat auch der kleine Diego Maradona gespielt. Fuer seine Verdienste hat er eine gelbe Couch auf der Haupttribuene von der er die Spiele verfolgen kann. Die Vereinsfarben von Boca Junior gehen auf die schwedische Flagge zurueck und sind daher Gelb - Blau.
Beinahe taeglich gibt es Fleisch zum Abendessen und wir haben es mittlerweile auch geschafft uns an die argentinischen Essenszeiten zu gewoehnen (erst nach 22Uhr!). Leider ist im Januar aufgrund der Ferien und der grossen Hitze ( z.T. mehr als 35 Grad!) das Nachtleben etwas eingeschraenkt, da die Stadtmenschen lieber Urlaub am Meer oder Wasser machen - recht haben sie.
Wir folgen daher den Einheimischen und fahren mit dem Bus (mal wieder ueber Nacht) in den Norden zu den Igazu Wasserfaellen. Von dort werden wir dann auch in unser letztes Land reisen - Brasilien.
Liebe Gruesse aus BA,
Benjamin y Nico
Samstag, 12. Januar 2008
Mittwoch, 2. Januar 2008
Los Glaciares & Fitz Roy - Argentinien laesst gruessen
Hallo liebe Freunde und Familie from the other side!
Feliz año nuevo an alle Daheimgebliebenen!! Wir hoffen Ihr habt Silvester gut gefeiert und seit gut ins Neue Jahr 2008 gestartet! Wir sind seit ungefaehr einer Woche in einem neuen Land und so langsam kommen wir unserem Reise-Ziel Rio immer naeher. Doch zunaechst wollen wir Euch die neuesten Stories aus unserem neuen Gastland Argentinien berichten.
Here we go:El Calafate liegt etwa nur 6 Stunden hinter der chilenischen Landesgrenze und wer gedacht hat, hier wirds billger (so wie wir), hat falsche gedacht. Nach kurzweiliger Hostalsuche begeben wir uns in die Stadt, um ein bisschen das Oertchen zu erkunden und wer laeuft uns da ueber den Weg? Nein es war nicht Maradona, aber mit Nikolai aus der Schweiz, den wir in Eucador zuletzt getroffen haben, gibt es ein Wiedersehen! Abends beim Bier entschliessen wir uns nochmals mit ihm und seiner Freundin eine 2-Tages-Camping-Tour zum Fitz Roy zu unternehmen. Aber dazu spaeter mehr... Am naechsten Tag steht erstmal die Besichtigung des Porito Moreno Gletscher auf dem Programm. Dabei handelt sich um einer der wenigen Gletscher dieser Welt, der seine Flaeche jeden Tag noch ausbaut und staendig waechst. Das tolle dabei ist, dass sich immer wieder einzelne Eisberge von der Gesamtmasse losloesen und in den See fallen. Ein beeindruckendes Spektakel. Bilder gibts bald!Das Fitz Roy Gebirge liegt etwas noerdlicher und ist das argentinische Pendant zum Torres del Paine. Hier kommt auch zum ersten Mal unser ausgeliehenes Zelt, dass wir von Ana-Maria aus Concepción bekommen haben zum Einsatz. Schlechtes Wetter und eine ziemlich frische Brise begleitet uns beim Aufstieg und waehrend der ganzen Zeit blieb uns der Ausblick auf den Fitz Roy versagt, da die Gipfel sich hinter dichtem Nebel versteckten. Nach einer sehr kalten Nacht in unserem Zelt sind wir am naechsten Tag wieder zurueck nach El Chaltén, wo uns zu spaeter Stunde (eigentlich um 1:15, durch eine Zeitumstellung, die die Busgesellschaften in Argentinien nicht kennen, 2:15) unser Bus nach Bariloche erwartete. Nach 30-stuendiger Busfahrt, immerhin gab es ein Croissant und ein belegtes Broetchen gratis, kamen wir heile in Bariloche an.
Die grosse Silvesterparty war uns leider versagt geblieben. In Bariloche geht man zum Essen ins Restaurant und anschliessend in die Disco. Um dem hiesigen Brauchtum gerecht zu werden gingen wir dieser Tradition. Leider gehoert schlechte Musik auch dazu ;-)
Die morgen anstehende Busfahrt nach Cordoba wird etwas kuerzer ausfallen (nur 22 Std.), aber dafuer sind wir dann nicht mehr weit von unserer eigentlichen Mission entfernt. Der junge Che ist ganz in der Naehe von Cordoba geboren.
Bis dahin, alles Gute
Ben & Nico
Feliz año nuevo an alle Daheimgebliebenen!! Wir hoffen Ihr habt Silvester gut gefeiert und seit gut ins Neue Jahr 2008 gestartet! Wir sind seit ungefaehr einer Woche in einem neuen Land und so langsam kommen wir unserem Reise-Ziel Rio immer naeher. Doch zunaechst wollen wir Euch die neuesten Stories aus unserem neuen Gastland Argentinien berichten.
Here we go:El Calafate liegt etwa nur 6 Stunden hinter der chilenischen Landesgrenze und wer gedacht hat, hier wirds billger (so wie wir), hat falsche gedacht. Nach kurzweiliger Hostalsuche begeben wir uns in die Stadt, um ein bisschen das Oertchen zu erkunden und wer laeuft uns da ueber den Weg? Nein es war nicht Maradona, aber mit Nikolai aus der Schweiz, den wir in Eucador zuletzt getroffen haben, gibt es ein Wiedersehen! Abends beim Bier entschliessen wir uns nochmals mit ihm und seiner Freundin eine 2-Tages-Camping-Tour zum Fitz Roy zu unternehmen. Aber dazu spaeter mehr... Am naechsten Tag steht erstmal die Besichtigung des Porito Moreno Gletscher auf dem Programm. Dabei handelt sich um einer der wenigen Gletscher dieser Welt, der seine Flaeche jeden Tag noch ausbaut und staendig waechst. Das tolle dabei ist, dass sich immer wieder einzelne Eisberge von der Gesamtmasse losloesen und in den See fallen. Ein beeindruckendes Spektakel. Bilder gibts bald!Das Fitz Roy Gebirge liegt etwas noerdlicher und ist das argentinische Pendant zum Torres del Paine. Hier kommt auch zum ersten Mal unser ausgeliehenes Zelt, dass wir von Ana-Maria aus Concepción bekommen haben zum Einsatz. Schlechtes Wetter und eine ziemlich frische Brise begleitet uns beim Aufstieg und waehrend der ganzen Zeit blieb uns der Ausblick auf den Fitz Roy versagt, da die Gipfel sich hinter dichtem Nebel versteckten. Nach einer sehr kalten Nacht in unserem Zelt sind wir am naechsten Tag wieder zurueck nach El Chaltén, wo uns zu spaeter Stunde (eigentlich um 1:15, durch eine Zeitumstellung, die die Busgesellschaften in Argentinien nicht kennen, 2:15) unser Bus nach Bariloche erwartete. Nach 30-stuendiger Busfahrt, immerhin gab es ein Croissant und ein belegtes Broetchen gratis, kamen wir heile in Bariloche an.
Die grosse Silvesterparty war uns leider versagt geblieben. In Bariloche geht man zum Essen ins Restaurant und anschliessend in die Disco. Um dem hiesigen Brauchtum gerecht zu werden gingen wir dieser Tradition. Leider gehoert schlechte Musik auch dazu ;-)
Die morgen anstehende Busfahrt nach Cordoba wird etwas kuerzer ausfallen (nur 22 Std.), aber dafuer sind wir dann nicht mehr weit von unserer eigentlichen Mission entfernt. Der junge Che ist ganz in der Naehe von Cordoba geboren.
Bis dahin, alles Gute
Ben & Nico
Kreuzfahrt - Torres del Paine
Liebe Schneeschipper und andere Weltenbummler,
nach unserem Weihnachtsurlaub melden wir uns wieder auf dem Blog zurueck uns wuenschen allen fleissigen Lesern ALLES Gute fuer das Neue Jahr 2008. Wir hoffen ihr habt ein schoenes Weihnachtsfest gehabt und habt mit Schampus und Lachsfisch das neue Jahr begruesst.
Um zu unserem suedlichsten Punkt unserer 3,5-monatigen Reise Puerto Natales zu gelangen sind wir in Puerto Montt an Board einer grossen Faehre gegangen. Wir haben dabei Tina und Andy (ein deutsch-irisches Wienerpaerchen) wiedergetroffen, welches wir bereits in Potosi (Bolivien) kennengelernt hatten. Mit der Faehre sind wir fuer knapp 4 Tage an bezaubernden Landschaften (Fjorde, Gletscher und vielen Mini-Inseln) vorbeigeschippert und immer mehr nach Sueden vorgedrungen. Leider ist der Aktivitaetenradius auf so einem "Kreuzfahrtschiff" relativ beschraenkt und man verbringt bei schoenem Wetter die Zeit auf dem Sonnendeck. Das Highlight der Fahrt war die mit langem Atem angekuendigte Bingo-Night am letzten Abend. Mit unseren Friends haben wir sogar eine haessliche Baseballmuetze gewonnen, welche wir zum Glueck in eine gute Flasche Rotwein eintauschen konnten :-)
Da wir vier nach den langen Tagen an Board (mit rund-um Verpflegung) den Wunsch nach etwas mehr koerperlichen Betaetigung verspuert haben sind wir unserem "Seekranken-Wander-Herzen" gefolgt und haben uns spontan zu einer Wandergruppe vereinigt.
Wir haben in Puerto Natales Equipment (Zelt, Kocher, Isomatten) ausgeliehen und fuer 4-5 Tage Verpflegung (Pasta, Schokolade, Cookies) eingekauft. Am 21. Dez. sind wir dann in den Nationalpark "Torres del Paine" gestartet. Unser Ziel war es das beruehmte "W" abzuwandern. Es handelt sich dabei um eine Route die auf der Karte wie ein W [double you] ausschaut. Die gesamte Stecke sind ca. 75 km. Das lustige ist man trifft immer wieder die selben Leute auf der Strecke und man macht Bekanntschaft mit diversen Outdoor-Marken. Die Profis und "reicheren" Wanderer erkennt man an "The North Face" oder "Patagonia" bzw. "Mamut" Kleidung oder professionellen Zelten von MSR. Natuerlich duerfen auch "Salomon, VauDe, Deuter, Timberland, Columbia, Meindel, Northland Pro, Quechua, ..." nicht fehlen.
Das erste Highlight war am Morgen des 2ten Tages, der Blick auf die 3 Zacken - die Namensgeber fuer den Park - die drei Tuerme. Sie erinnern etwas an die 3 Zinnen in den Dolomiten. Bei starkem Wind ging es an Seen entlang zum zweiten Campingplatz am Eingang des franzoesichen Tals. Hier haben wir mit Blick auf einen Gletscher gezeltet ... was richtigerweise auf kuehle Naechte schliessen laesst. Nunja wir wollen uns nicht beschweren - schliesslich haben wir noch alle Zehen - aber in Zukunft einfach nicht mit Sommerschlafsaecken in Patagonien im Zelt uebernachten :-) Natuerlich haben wir uns fuer den langen Marsch mit Pasta (mal wieder) belohnt.
Am dritten Tag sind wir etwas in das "French Valley" vorgedrungen. Bei noch starkerem Wind (aber ohne Regen) ging es weiter und wir haben ordentlich Stecke gemacht. Bei unserer Mittagspause um 17Uhr haben wir festgestellt, dass es doch noch weiter ist als gedacht, da der kostenlose Campingplatz am Ende des 3ten Tales ist :-( Es fuehrte kein Weg daran vorbei und wir sind bei heftigstem GEGENWind!! mit ordentlichem Tempo losgezogen. Die letzten 1,5km an diesem Tag waren dann die Kroenung, da wir hier mit den schweren Rucksaecken ordentlich Hoehenmeter erklimmen mussten. Als Belohung gab es "gefuellte Pasta - wow" und eine atemberaubende Sicht auf den grossen Grey-Gletscher!
Am letzten Tag (24.Dez!) sind wir dann das 3te Tal wieder zurueck gewandert und haben leider keinen Rueckenwind gehabt :-( Mit dem Katamaran ging es dann ueber den See und wir hatten nochmal eine super Sicht auf das Granit-Massiv.
Ankunft in Puerto Natales war dann an Heilig Abend gegen 22 Uhr. Nach einer bitter noetigen Dusche haben wir vier noch gegen 23 Uhr ein Restaurant gefunden, dass uns vier mit einem saftigen gegrillten Pfeffer-Steak fuer die Anstrengungen entlohnt hat. Es waren 4 tolle aber auch anstrengende Tage im NP "Torres del Paine".
Herzlichst Eure Patagonier
nach unserem Weihnachtsurlaub melden wir uns wieder auf dem Blog zurueck uns wuenschen allen fleissigen Lesern ALLES Gute fuer das Neue Jahr 2008. Wir hoffen ihr habt ein schoenes Weihnachtsfest gehabt und habt mit Schampus und Lachsfisch das neue Jahr begruesst.
Um zu unserem suedlichsten Punkt unserer 3,5-monatigen Reise Puerto Natales zu gelangen sind wir in Puerto Montt an Board einer grossen Faehre gegangen. Wir haben dabei Tina und Andy (ein deutsch-irisches Wienerpaerchen) wiedergetroffen, welches wir bereits in Potosi (Bolivien) kennengelernt hatten. Mit der Faehre sind wir fuer knapp 4 Tage an bezaubernden Landschaften (Fjorde, Gletscher und vielen Mini-Inseln) vorbeigeschippert und immer mehr nach Sueden vorgedrungen. Leider ist der Aktivitaetenradius auf so einem "Kreuzfahrtschiff" relativ beschraenkt und man verbringt bei schoenem Wetter die Zeit auf dem Sonnendeck. Das Highlight der Fahrt war die mit langem Atem angekuendigte Bingo-Night am letzten Abend. Mit unseren Friends haben wir sogar eine haessliche Baseballmuetze gewonnen, welche wir zum Glueck in eine gute Flasche Rotwein eintauschen konnten :-)
Da wir vier nach den langen Tagen an Board (mit rund-um Verpflegung) den Wunsch nach etwas mehr koerperlichen Betaetigung verspuert haben sind wir unserem "Seekranken-Wander-Herzen" gefolgt und haben uns spontan zu einer Wandergruppe vereinigt.
Wir haben in Puerto Natales Equipment (Zelt, Kocher, Isomatten) ausgeliehen und fuer 4-5 Tage Verpflegung (Pasta, Schokolade, Cookies) eingekauft. Am 21. Dez. sind wir dann in den Nationalpark "Torres del Paine" gestartet. Unser Ziel war es das beruehmte "W" abzuwandern. Es handelt sich dabei um eine Route die auf der Karte wie ein W [double you] ausschaut. Die gesamte Stecke sind ca. 75 km. Das lustige ist man trifft immer wieder die selben Leute auf der Strecke und man macht Bekanntschaft mit diversen Outdoor-Marken. Die Profis und "reicheren" Wanderer erkennt man an "The North Face" oder "Patagonia" bzw. "Mamut" Kleidung oder professionellen Zelten von MSR. Natuerlich duerfen auch "Salomon, VauDe, Deuter, Timberland, Columbia, Meindel, Northland Pro, Quechua, ..." nicht fehlen.
Das erste Highlight war am Morgen des 2ten Tages, der Blick auf die 3 Zacken - die Namensgeber fuer den Park - die drei Tuerme. Sie erinnern etwas an die 3 Zinnen in den Dolomiten. Bei starkem Wind ging es an Seen entlang zum zweiten Campingplatz am Eingang des franzoesichen Tals. Hier haben wir mit Blick auf einen Gletscher gezeltet ... was richtigerweise auf kuehle Naechte schliessen laesst. Nunja wir wollen uns nicht beschweren - schliesslich haben wir noch alle Zehen - aber in Zukunft einfach nicht mit Sommerschlafsaecken in Patagonien im Zelt uebernachten :-) Natuerlich haben wir uns fuer den langen Marsch mit Pasta (mal wieder) belohnt.
Am dritten Tag sind wir etwas in das "French Valley" vorgedrungen. Bei noch starkerem Wind (aber ohne Regen) ging es weiter und wir haben ordentlich Stecke gemacht. Bei unserer Mittagspause um 17Uhr haben wir festgestellt, dass es doch noch weiter ist als gedacht, da der kostenlose Campingplatz am Ende des 3ten Tales ist :-( Es fuehrte kein Weg daran vorbei und wir sind bei heftigstem GEGENWind!! mit ordentlichem Tempo losgezogen. Die letzten 1,5km an diesem Tag waren dann die Kroenung, da wir hier mit den schweren Rucksaecken ordentlich Hoehenmeter erklimmen mussten. Als Belohung gab es "gefuellte Pasta - wow" und eine atemberaubende Sicht auf den grossen Grey-Gletscher!
Am letzten Tag (24.Dez!) sind wir dann das 3te Tal wieder zurueck gewandert und haben leider keinen Rueckenwind gehabt :-( Mit dem Katamaran ging es dann ueber den See und wir hatten nochmal eine super Sicht auf das Granit-Massiv.
Ankunft in Puerto Natales war dann an Heilig Abend gegen 22 Uhr. Nach einer bitter noetigen Dusche haben wir vier noch gegen 23 Uhr ein Restaurant gefunden, dass uns vier mit einem saftigen gegrillten Pfeffer-Steak fuer die Anstrengungen entlohnt hat. Es waren 4 tolle aber auch anstrengende Tage im NP "Torres del Paine".
Herzlichst Eure Patagonier
Sonntag, 16. Dezember 2007
Pucon - Vulkanbesichtigung
Liebe Leute aus Nah und Fern,
nach der Zeit an der Kueste ging es fuer uns in das schmale Landesinnere von Chile. Dank der Lunchbox von Lisa haben wir auch die Busfahrt nach Pucon ohne grossen Schaden ueberstanden.
Nach mehr als 3 Wochen hat es das erste Mal wieder geregnet und die Landschaft wurde wieder sehr sehr gruen. Pucon liegt am Lake Villarrica. Der aktive Vulkan Villarrica im gleichnamigen Nationalpark ist bei schoenem Wetter sehr gut in Sichtweise. Fuer uns beiden war das natuerlich genau die richtige Challenge. Wir wollen diesen mit Schnee bedeckten, schoenen kegelfoermigen Vulkan besteigen!
Leider ist nach der ersten Nacht in Pucon (die sehr kalt war!), die eine Haelfte unserer Reisetruppe - Benjamin - krank geworden. (Als Resultat seines Meerganges!) Trotzdem waren wir noch am schwarzen Vulkanstrand des Sees spazieren und haben die Sonnenstrahlen genossen.
Am naechsten Tag war fuer Ben dann Bettruhe angesagt. So kam es auch, dass Nico sich alleine auf die Jagd nach Wasserfaellen und Blauen Lagunen gemacht hat. Es war ebenfalls eine kleine Wanderung dabei und ein weiterer See mit schneebedeckten Bergen im Hintergrund. (erinnerte etwas an den guten alten Bodensee!)
nach der Zeit an der Kueste ging es fuer uns in das schmale Landesinnere von Chile. Dank der Lunchbox von Lisa haben wir auch die Busfahrt nach Pucon ohne grossen Schaden ueberstanden.
Nach mehr als 3 Wochen hat es das erste Mal wieder geregnet und die Landschaft wurde wieder sehr sehr gruen. Pucon liegt am Lake Villarrica. Der aktive Vulkan Villarrica im gleichnamigen Nationalpark ist bei schoenem Wetter sehr gut in Sichtweise. Fuer uns beiden war das natuerlich genau die richtige Challenge. Wir wollen diesen mit Schnee bedeckten, schoenen kegelfoermigen Vulkan besteigen!
Leider ist nach der ersten Nacht in Pucon (die sehr kalt war!), die eine Haelfte unserer Reisetruppe - Benjamin - krank geworden. (Als Resultat seines Meerganges!) Trotzdem waren wir noch am schwarzen Vulkanstrand des Sees spazieren und haben die Sonnenstrahlen genossen.
Am naechsten Tag war fuer Ben dann Bettruhe angesagt. So kam es auch, dass Nico sich alleine auf die Jagd nach Wasserfaellen und Blauen Lagunen gemacht hat. Es war ebenfalls eine kleine Wanderung dabei und ein weiterer See mit schneebedeckten Bergen im Hintergrund. (erinnerte etwas an den guten alten Bodensee!)
Am sehr fruehen Morgen (3.30!) klingelte der Wecker und Nico musste sich aus dem Schlafsack quaelen. (Benjamin konnte leider krankheitsbedingt nicht mitkommen) Fuer den Tag stand die Vulkanbesteigung auf dem Programm. Treffpunkt war 4 Uhr und es ging per Minibus zum Fuss des Vulkans. Es trennten mich ca. 6 Std. Aufstieg, ca. 1500 Hoehenmeter, eine sichtbare Gletscherspalte und viele unsichtbare Yetis und andere Gefahren vor dem Gipfel. Mit Stirnlampe und Eispickel bewaffnet ging es los. Nach ca. 2 Std. Aufstieg mussten Steigeisen an die Schuhe angelegt werden, um bei diesem steilen Gefaelle immer den richtigen Stand zu bewahren.
Von der 6er-Gruppe mussten leider zwei vor erreichen des Gipfels die Segel streichen und fruehzeitig den Heimweg antreten. Nun ja aber das kommt vor - natuerliche Auslese.
Vom Hoeren-Sagen weiss ich, dass auf einem normalen Berg ein Kreuz steht aber hier nicht. Ist aber auch schwer da ja in der Mitte des Berges ein grosses Loch ist und es erbaermlich daraus stinkt!!! Igitt, igitt, leider war aufgrund des tiefen Lavastandes nichts fluessiges an diesem Tag zu sehen ... aber man hat das brodeln auf alle Faelle gut gehoert!
Die Aussicht war top und wir hatten auch etwas Zeit auf dem Gipfel.


Der Abstieg war dann um einiges einfacher, da wir den Berg hinuntergerutscht sind auf unserem A-R-.-.-.! Es hat etwas an die gute alte Plastiktuete unter dem Hinterteil erinnert ... sehr lustig und schnell!
Am Abend ging es zum relaxen noch etwas in die Hot Springs (natuerlich hat eine Vulkanregion mehrere Hotsprings in der Naehe!).
Benjamin hat den Tag genuetzt um wieder ein Stueck naeher nach Patagonien zu kommen, er hat sich bis nach Valdivia (Kuestenstadt mit vielen deutschen Wurzeln vorgekaempft - Brauerei Kunstmann: das gute Bier)
Mittlerweile sind wir wieder vereint und sind in Puerto Montt angekommen. Hier ist auch der Startpunkt fuer das kommende Abenteuer. Wir werden morgen (Montag 17. Dez) mit einem Schiff Richtung Sueden weiter schippern.
Das Ziel ist, dass wir 4 Tage spaeter in Puerto Natales im Hafen einlaufen. Wir werden die wunderschoenen Fjorde und Gletscher in Patagonien von der Meeresseite besichtigen und evtl. sehen wir ja auch den Weihnachtsmann auf seinem Weg nach Europa. (Klar wissen wir das der Weihnachtsmann am Nordpol wohnt, aber evtl. ist er ja auch hier im Sueden unterwegs.)
Wir werden vermutlich irgendwo bei VIEL Wind und Wetter das diesjaehrige Weihnachtsfest feiern. Voellig abgeschieden jeglicher Zivilisation und hoffen das ihr alle etwas Warmes zum Essen habt.
Wir wuenschen euch allen jetzt noch besinnliche 8 Tage bis zum Fest und hoffen auf ein paar Kommentare zum Fest.
Bis bald eure 2 Seeleute aus Chile,
Benjamin y Nico
Von der 6er-Gruppe mussten leider zwei vor erreichen des Gipfels die Segel streichen und fruehzeitig den Heimweg antreten. Nun ja aber das kommt vor - natuerliche Auslese.
Vom Hoeren-Sagen weiss ich, dass auf einem normalen Berg ein Kreuz steht aber hier nicht. Ist aber auch schwer da ja in der Mitte des Berges ein grosses Loch ist und es erbaermlich daraus stinkt!!! Igitt, igitt, leider war aufgrund des tiefen Lavastandes nichts fluessiges an diesem Tag zu sehen ... aber man hat das brodeln auf alle Faelle gut gehoert!
Die Aussicht war top und wir hatten auch etwas Zeit auf dem Gipfel.
Der Abstieg war dann um einiges einfacher, da wir den Berg hinuntergerutscht sind auf unserem A-R-.-.-.! Es hat etwas an die gute alte Plastiktuete unter dem Hinterteil erinnert ... sehr lustig und schnell!
Am Abend ging es zum relaxen noch etwas in die Hot Springs (natuerlich hat eine Vulkanregion mehrere Hotsprings in der Naehe!).
Benjamin hat den Tag genuetzt um wieder ein Stueck naeher nach Patagonien zu kommen, er hat sich bis nach Valdivia (Kuestenstadt mit vielen deutschen Wurzeln vorgekaempft - Brauerei Kunstmann: das gute Bier)
Mittlerweile sind wir wieder vereint und sind in Puerto Montt angekommen. Hier ist auch der Startpunkt fuer das kommende Abenteuer. Wir werden morgen (Montag 17. Dez) mit einem Schiff Richtung Sueden weiter schippern.
Das Ziel ist, dass wir 4 Tage spaeter in Puerto Natales im Hafen einlaufen. Wir werden die wunderschoenen Fjorde und Gletscher in Patagonien von der Meeresseite besichtigen und evtl. sehen wir ja auch den Weihnachtsmann auf seinem Weg nach Europa. (Klar wissen wir das der Weihnachtsmann am Nordpol wohnt, aber evtl. ist er ja auch hier im Sueden unterwegs.)
Wir werden vermutlich irgendwo bei VIEL Wind und Wetter das diesjaehrige Weihnachtsfest feiern. Voellig abgeschieden jeglicher Zivilisation und hoffen das ihr alle etwas Warmes zum Essen habt.
Wir wuenschen euch allen jetzt noch besinnliche 8 Tage bis zum Fest und hoffen auf ein paar Kommentare zum Fest.
Bis bald eure 2 Seeleute aus Chile,
Benjamin y Nico
Chañaral / La Serena / Concepción
Hallo Freunde und Familie von der anderen Seite der Welt!
Entlang der Kueste sind wir auf dem Weg nach Sueden und bauen noch ein paar Stationen ein, bevor es ins saukalte Patagonien geht:
Chañaral - ist ein bezaubernder Kuestenort und absolut superschoen. Zusammen mit unserer Kollegin aus der Schweiz verbringen wir drei Tage an der Kueste und im Nationalpark "Pan de Azúcar" (Zuckerbrot). Wir sind fast die einzigsten Touristen in dieser Zeit. Hector, so heisst unser Hostalvater, ist ein weiterer supernetter Chilene der uns zu jeder Zeit Rede und Antwort steht. Er leiht uns auch seine Muetzen (da wir beide unsere Caps schon verloren haben), um gegen die Sonne wenigstens etwas geschuetzt zu sein.
La Serena ist dann schon etwas groesser und mehr touristischer als Chañaral. Unser Hostal heisst Marias Casa und wird auch von Mama Maria bewirtschaftet. Am ersten Abend lernen wir unseren australischen "Freund" kennen, mit dem wir Karten & Wuerfel spielen und mit ihm auch etwas mehr Wein konsumieren. U.a. ein Grund warum er zwei Tage spaeter aus dem Hostal geflogen ist;)
Das Valle de Elqui ist bekannt fuers Sterne schauen, weil der Himmel so klar ist, wie sonst ganz selten auf der Welt. Auf der Sternenwarte gibts ne tolle Fuehrung und man erfaehrt alles ueber das Cruz del Sur, viele Planeten und sonst so einiges...
Am naechsten Tag stand dann noch Strand auf dem Programm und ein Sprung ins Meer, den Benjamin spaeter noch bereuen sollte, naja...immer diese Angeber;)
Am Abend gings dann mit dem Bus nach Santiago und wir haben dann auch Abschied genommen von Nadja: Alles Gute und eine tolle Weiterreise wuenschen wir dir von dieser Stelle!
Nach 1,5 h Aufenthalt in der Hauptstadtmetropole, von der wir lediglich den Busbahnhof gesehen haben, gehts weiter: Genau AB in den SUEDEN!
Concepción ist die zweitgroesste Stadt Chile und eine mega Studentenstadt. Also eigentlich genau das richtige fuer zwei, die eigentlich den Studentenstatus noch nicht richtig abgestreift haben. Nach schwieriger Hostalsuche wohnen wir bei Frau Hempel bei der es nicht nur unter dem Sofa so aussieht, sondern in der ganzen Wohnung.
Am naechsten Tag treffen wir uns zum Fruehstueck mit Lisa, einer Bekannten von Iris (war das grammatikalisch richtig?) und ihrer WG-Kollegin Johanna. Die beiden verbringen ein Auslandssemester an der dortigen Uni mit anschliessendem Praktikum. Mittags machen wir beide noch nen Abstecher zu zweit ans Meer, bevor wir uns abends zu gutem Essen, Live-Gitarre und Disco-Besuch wiedertreffen. Tags darauf hiess es dann auch schon wieder Abschied nehmen, aber es gibt ein Wiedersehen: Lisa zieht nach Valparaíso und wir verbringen dort dann gemeinsam Silvester, denn dort steigt die grosste Party Chiles und diesesmal sind auch wir am Start!

Bis ganz bald,
Eure Jungs
Entlang der Kueste sind wir auf dem Weg nach Sueden und bauen noch ein paar Stationen ein, bevor es ins saukalte Patagonien geht:
Chañaral - ist ein bezaubernder Kuestenort und absolut superschoen. Zusammen mit unserer Kollegin aus der Schweiz verbringen wir drei Tage an der Kueste und im Nationalpark "Pan de Azúcar" (Zuckerbrot). Wir sind fast die einzigsten Touristen in dieser Zeit. Hector, so heisst unser Hostalvater, ist ein weiterer supernetter Chilene der uns zu jeder Zeit Rede und Antwort steht. Er leiht uns auch seine Muetzen (da wir beide unsere Caps schon verloren haben), um gegen die Sonne wenigstens etwas geschuetzt zu sein.
La Serena ist dann schon etwas groesser und mehr touristischer als Chañaral. Unser Hostal heisst Marias Casa und wird auch von Mama Maria bewirtschaftet. Am ersten Abend lernen wir unseren australischen "Freund" kennen, mit dem wir Karten & Wuerfel spielen und mit ihm auch etwas mehr Wein konsumieren. U.a. ein Grund warum er zwei Tage spaeter aus dem Hostal geflogen ist;)
Das Valle de Elqui ist bekannt fuers Sterne schauen, weil der Himmel so klar ist, wie sonst ganz selten auf der Welt. Auf der Sternenwarte gibts ne tolle Fuehrung und man erfaehrt alles ueber das Cruz del Sur, viele Planeten und sonst so einiges...
Am Abend gings dann mit dem Bus nach Santiago und wir haben dann auch Abschied genommen von Nadja: Alles Gute und eine tolle Weiterreise wuenschen wir dir von dieser Stelle!
Nach 1,5 h Aufenthalt in der Hauptstadtmetropole, von der wir lediglich den Busbahnhof gesehen haben, gehts weiter: Genau AB in den SUEDEN!
Concepción ist die zweitgroesste Stadt Chile und eine mega Studentenstadt. Also eigentlich genau das richtige fuer zwei, die eigentlich den Studentenstatus noch nicht richtig abgestreift haben. Nach schwieriger Hostalsuche wohnen wir bei Frau Hempel bei der es nicht nur unter dem Sofa so aussieht, sondern in der ganzen Wohnung.
Am naechsten Tag treffen wir uns zum Fruehstueck mit Lisa, einer Bekannten von Iris (war das grammatikalisch richtig?) und ihrer WG-Kollegin Johanna. Die beiden verbringen ein Auslandssemester an der dortigen Uni mit anschliessendem Praktikum. Mittags machen wir beide noch nen Abstecher zu zweit ans Meer, bevor wir uns abends zu gutem Essen, Live-Gitarre und Disco-Besuch wiedertreffen. Tags darauf hiess es dann auch schon wieder Abschied nehmen, aber es gibt ein Wiedersehen: Lisa zieht nach Valparaíso und wir verbringen dort dann gemeinsam Silvester, denn dort steigt die grosste Party Chiles und diesesmal sind auch wir am Start!
Bis ganz bald,
Eure Jungs
Samstag, 8. Dezember 2007
Salar de Uyuni
Liebe Wintersportler,
wenn grosse Flaechen der Erde mit weissem Pulver ueberzogen sind ist entweder Konstantin Wecker da gewesen, oder der Winter hat einzug gehalten. Ist man allerdings in Bolivien in der Salar de Uyuni unterwegs dann hat es noch einen anderen Grund. Man befindet sich in einer riesigen Salzwueste. Alleine der ausgetrocknete Salzsee hat eine Groesse von ca. 2000 Quadratkilometern und somit mussten wir fuer das durchqueren fremde Hilfe in Anspruch nehmen. Wir sind fuer 3 Tage mit einem 4WD (Four-Wheel-Drive) unterwegs gewesen! Was ein Spass, wobei das gehoppel zT. auch an die einfachen Busse erinnert. Nach einem Zug-Friedhof (wo alte verrostete Lokomotiven in der Wueste verkommen) ging es auf den riessigen Salzsee. Vor der Mittagspause wurde noch ein Salzhotel (100% aus Salz) und eine "Kakteen-Insel" in der Mitte des ausgetrockneten Salzsees bestaunt. Dabei ist es eine Herausforderung fuer alle Hobby-Fotografen diverse Objektive mit optischer Taeuschung auf die Speicherkarte zu bannen.
Unsere erste Uebernachtung war in einem Gebauede das fast vollstaendig aus Salz gebaut war, da man keine Heizungen aus Salz bauen kann war es somit auch kalt!!!



Weiter ging es um einen aktiven Vulkan aus der Ferne zu besichtigen und dann natuerlich noch grosse Seen mit Flamingos. Am Nachmittag war noch ein Stop an einem Steinbaum. Hier hat Mutter-Natur mit all ihrer Kraft dank der Elemente einen Baum aus Stein gezaubert.
Es gab ebenfalls noch einen roten See und viel Wuesteaehnliche Landschaften zu bestaunen...
Wir sprechen immer noch von Hoehen auf ueber 4.300 Meter und bei Tag ist es ja recht warm (in der Sonne) aber nachts wird es auf dieser Hoehe und in der Wueste einfach sehr sehr kalt!!! Der naechste Morgen war eher noch MITTEN in der Nacht da wir den Sonnenaufgang bestaunen wollten. Davor standen noch Gysiere auf dem Program und Erdloecher die nach Schwefel (verfaulten Eiern) stanken.
Mit den ersten Sonnenstrahlen erreichten wir eine heisse Quelle, wo es freiwilligen moeglich war ein Bad zu nehmen. (Lufttemperatur so zw. 0-10 Grad aber dafuer Wassertemperatur von 30 Grad!!! - ein Traum). Mit dem letzten Stop hat unser Guide noch einmal bewiessen warum er fuer den Beruf geboren wurde hier seine Beschreibung. (Der Anfang war immer der Selbe ... )
"Muy bien amigos, llegamos a Laguna Verde. Porqué el nombre? Porque el color de laguna es verde." Alles klar, oder??
Im Hintergrund war ein wunderschoener, nicht mehr aktiver Vulkan, welcher bereits die Grenze zu Chile darstellt. Nach einem weiternen Stempel in unserem Reisepass in einer Blechhuette haben wir Bolivien, LEIDER schon wieder verlassen.
Bolivien war und ist bestimmt auch ohne uns ein super schoenes Land mit vielerlei Abwechslung - leider haben wir es nicht in den Dschungel geschafft und konnten keine rosanen Delfine bestaunen. Jedoch war es hier bisher am schwersten ueberhaupt kontakt zu Locals zu bekommen.
Mit einem modernen Minibus (Sprinter) ging es auf einer neuen Strasse in ein voellig anderes Land. CHILE! Chile ist ganz anders als die bisherigen Laender naemlich viel viel Europaeischer mit einem deutlich hoeheren Lebensstandard als die anderen Laendern.
In San Pedro de Atacama sind wir mit dem Bike zum Sandboarden gefahren und sind grosse Sandduenen abgesurft (leider gibt es noch keinen Lift - GeschaeftsIdee!) und durften for free ins Freibad!

Mit dem Bus ging es nach zwei Tagen weiter nach Antofagasta, wo wir uns mit einer netten SchweizerPrimarLehrerin zusammengetan haben und gemeinsam die Portada (Steinfels mit Loch in der Mitte) bestaunt haben. Wir haben uns zu einsamen Straenden abgeseilt und haben die Zeit und Distanz zur Stadt vergessen, so dass wir in der Nacht zuruck gehen mussten. Per Anhalter sind wir in einem richtig coolen Cabrio-Jeep mitgenommen worden und er Fahrer wollte uns sogar noch das Taxi nach Hause bezahlen. So etwas waere uns in den anderen Laendern eher nicht passiert.
In Chile bekommen wir aufgrund der geschmueckten Schaufenster und Weihnachtsmusik (immer noch ohne Wham!) auch langsam mit, dass das Fest der Liebe immer naeher rueckt. Morgen ist in deutschen Kaufhaeuser wieder Grosskampftag und wir werden dafuer versuchen, dass wir keine weiteren Sonnenbraende auf unseren Astral-Koerper bekommen :-)
Bald gibt es dann mal wieder neue Fotos und weitere Berichte von einem der laengsten, aber schmalsten Laendern der Welt.
Unsere erste Uebernachtung war in einem Gebauede das fast vollstaendig aus Salz gebaut war, da man keine Heizungen aus Salz bauen kann war es somit auch kalt!!!
Es gab ebenfalls noch einen roten See und viel Wuesteaehnliche Landschaften zu bestaunen...
Wir sprechen immer noch von Hoehen auf ueber 4.300 Meter und bei Tag ist es ja recht warm (in der Sonne) aber nachts wird es auf dieser Hoehe und in der Wueste einfach sehr sehr kalt!!! Der naechste Morgen war eher noch MITTEN in der Nacht da wir den Sonnenaufgang bestaunen wollten. Davor standen noch Gysiere auf dem Program und Erdloecher die nach Schwefel (verfaulten Eiern) stanken.
Mit den ersten Sonnenstrahlen erreichten wir eine heisse Quelle, wo es freiwilligen moeglich war ein Bad zu nehmen. (Lufttemperatur so zw. 0-10 Grad aber dafuer Wassertemperatur von 30 Grad!!! - ein Traum). Mit dem letzten Stop hat unser Guide noch einmal bewiessen warum er fuer den Beruf geboren wurde hier seine Beschreibung. (Der Anfang war immer der Selbe ... )
"Muy bien amigos, llegamos a Laguna Verde. Porqué el nombre? Porque el color de laguna es verde." Alles klar, oder??
Im Hintergrund war ein wunderschoener, nicht mehr aktiver Vulkan, welcher bereits die Grenze zu Chile darstellt. Nach einem weiternen Stempel in unserem Reisepass in einer Blechhuette haben wir Bolivien, LEIDER schon wieder verlassen.
Bolivien war und ist bestimmt auch ohne uns ein super schoenes Land mit vielerlei Abwechslung - leider haben wir es nicht in den Dschungel geschafft und konnten keine rosanen Delfine bestaunen. Jedoch war es hier bisher am schwersten ueberhaupt kontakt zu Locals zu bekommen.
Mit einem modernen Minibus (Sprinter) ging es auf einer neuen Strasse in ein voellig anderes Land. CHILE! Chile ist ganz anders als die bisherigen Laender naemlich viel viel Europaeischer mit einem deutlich hoeheren Lebensstandard als die anderen Laendern.
In San Pedro de Atacama sind wir mit dem Bike zum Sandboarden gefahren und sind grosse Sandduenen abgesurft (leider gibt es noch keinen Lift - GeschaeftsIdee!) und durften for free ins Freibad!
Mit dem Bus ging es nach zwei Tagen weiter nach Antofagasta, wo wir uns mit einer netten SchweizerPrimarLehrerin zusammengetan haben und gemeinsam die Portada (Steinfels mit Loch in der Mitte) bestaunt haben. Wir haben uns zu einsamen Straenden abgeseilt und haben die Zeit und Distanz zur Stadt vergessen, so dass wir in der Nacht zuruck gehen mussten. Per Anhalter sind wir in einem richtig coolen Cabrio-Jeep mitgenommen worden und er Fahrer wollte uns sogar noch das Taxi nach Hause bezahlen. So etwas waere uns in den anderen Laendern eher nicht passiert.
In Chile bekommen wir aufgrund der geschmueckten Schaufenster und Weihnachtsmusik (immer noch ohne Wham!) auch langsam mit, dass das Fest der Liebe immer naeher rueckt. Morgen ist in deutschen Kaufhaeuser wieder Grosskampftag und wir werden dafuer versuchen, dass wir keine weiteren Sonnenbraende auf unseren Astral-Koerper bekommen :-)
Bald gibt es dann mal wieder neue Fotos und weitere Berichte von einem der laengsten, aber schmalsten Laendern der Welt.
Sonntag, 2. Dezember 2007
Death Road - La Paz - Potosí
Buenas días an alle Daheimgebliebenen,
vielen Dank fuer Eure vielen Kommentare! Es freut uns immer wieder aufs Neueste, wenn ihr unsere Geschichten mitverfolgt. Die Episoden, die sich mit Land & Leute beschaeftigen (insbesondere ueber sehr nette Menschen die wir hier kennenlernen) werden ausschliesslich von Ben verfasst, da es ihm ein Anliegen ist auch einen Eindruck zu vermitteln wem wir in S-Amerika so alles ueber den Weg laufen;)
Heute wollen wir Euch heute unsere Episoden aus La Paz erzaehlen. Auf 3600 m Hoehe und etwa fast 2 Mio. Einwohnern ist La Paz nicht die Hauptstadt Boliviens, sondern stellt lediglich den Regierungssitz des Landes dar.
vielen Dank fuer Eure vielen Kommentare! Es freut uns immer wieder aufs Neueste, wenn ihr unsere Geschichten mitverfolgt. Die Episoden, die sich mit Land & Leute beschaeftigen (insbesondere ueber sehr nette Menschen die wir hier kennenlernen) werden ausschliesslich von Ben verfasst, da es ihm ein Anliegen ist auch einen Eindruck zu vermitteln wem wir in S-Amerika so alles ueber den Weg laufen;)
Heute wollen wir Euch heute unsere Episoden aus La Paz erzaehlen. Auf 3600 m Hoehe und etwa fast 2 Mio. Einwohnern ist La Paz nicht die Hauptstadt Boliviens, sondern stellt lediglich den Regierungssitz des Landes dar.
Da sich unser Hostal direkt neben dem Praesidentenpalast befand, hatten wir das Glueck auch EVO Morales, den bolivianischen Praesidenten zu sehen.
Auf dem Programm standen zwei Aktivitaeten, die wir unbedingt in La Paz tun wollten: Besichtigung des Hexen-Markts (alles was man fuer schwarze Magie benoetigt kann dort gekauft werden) und eine Downhill-Tour mit dem Fahrrad, die sog. Death-Road-Tour, die wir als Mainstream-Touristen nicht missen durften;)
Auf dem Programm standen zwei Aktivitaeten, die wir unbedingt in La Paz tun wollten: Besichtigung des Hexen-Markts (alles was man fuer schwarze Magie benoetigt kann dort gekauft werden) und eine Downhill-Tour mit dem Fahrrad, die sog. Death-Road-Tour, die wir als Mainstream-Touristen nicht missen durften;)
Die Strasse zwischen La Paz und Coroica, weist ein Gefaelle von 3420m aus und wurde 1995 von der Interamerikanischen Entwicklungsbank zur "gefaehrlichsten Strasse der Welt" erklaert (Quelle: Wikipedia). Da es seit einem Jahr aber eine geteerte Strasse nach Coroica gibt, ist auf der Death Road kein normaler Verkehr mehr unterwegs und die Fahrradfaher koennen etwas entspannter diese Hoehendistanz ueberwinden. Auf ueber 4700m war es anfangs ziemlich kalt und nach etwa 20 km geteerter Strasse, fing der Spass richtig an: Eine 4.5m breite Strasse fuehrte auf knapp 1.300m. Die Strecke war gesegnet mit steil abfallenden Kurven und Schluchten, die konzentriertes Fahren erforderte. Da die Strasse auch von Legenden lebt, verwundert es niemand wenn die Fahrrad-Guides dann von einer "Italian" und eine "French" Corner erzaehlen, bei der angeblich jeweils ein Landsmann aus Italien und Frankreich ums Leben kam. Fuer uns jedoch verlief die Fahrt ausser ein paar ansprechenden Bremsmanoevern ohne Zwischenfaelle und wir hatten sehr viel Spass bei einer unglaublichen Abfahrt, bei der alle bolivianischen Jahreszeiten (Regen, Schnee und Sonne) durchlebt wurden. Ein super Spektakel!
Nach einem weiteren Tag Relaxing in La Paz ging es mit dem Nachtbus nach Potosí in den Sueden.
Potosí war einmal eine der reichsten Staedte der Welt, da der hiesige Berg (Cerro Rico) ein unerschoepfliches Vorkommen an Silber und Kupfer hat. Die Geschichte der Minenarbeiter ist jedoch schockierend : Noch heute arbeiten in 400 Minen ca. 15.000 Minenarbeiter (die sich selbstaendig organisieren), die ohne technische Hilfsmittel dort arbeiten und ein Arbeitsumfeld vorfinden, dass alles andere als gesund ist. Mit 14 Jahren fangen die Jungen dort an zu arbeiten und verbringen ihr Leben im Berg: 10-15 Stunden verbringt man dort am Tag und ruiniert seine Lunge und riskiert jeden Tag sein Leben. Pro Jahr kommen etwa 40 Minenarbeiter ums Leben. Ein durchschnittlicher Minenarbeiter verdient 3000 Bolivianos im Monat (etwas mehr wie 300 Euro)und gehoert somit zu den Besserverdienden des Landes. Das hantieren mit Sprengsstoff ist Teil des taeglichen Handelns kann ueberall auf dem Markt gekauft werden.
Da wir an einer Fuehrung durch die Minen teilnahmen, konnten wir etwas nachfuehlen, wie es dort ist auf engen Gaengen herumzukrabbeln und keine Luft mehr zu bekommen. Teilweise war die Luft so stickig, das wir Panik bekamen und erst nach einem Moment des Innehaltens weitergehen konnten. Eine echte Herausforderung!
Vielen Dank fuers Lesen und bis ganz bald!
Eure Jungs aus Bolivia
Ben & Nico
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